Kombi-Ausbildung Trainerassistent und Juleica

Im Herbst 2019 bieten Pferdesportverband Westfalen, Kreissportbund und Kreisreiterverband zum ersten Mal in Minden-Lübbecke eine kombinierte Ausbildung aus Trainerassistent und Grundlagenqualifizierung in der Jugendarbeit („Juleica“) an.

Ziel der Qualifizierung ist es, Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren einen guten und zeitgemäßen Start in ihre Multiplikatoren- und/oder Trainerkarriere zu ermöglichen. Dazu werden die Inhalte des Trainerassistenten gemäß APO mit den Aufgaben von Jugendleitern/Gruppenhelfern verknüpft – und das mit ganz viel Praxisbezug.

Neben den Basics wie Grundlagen der Trainings- und Bewegungslehre und der Gruppenleitung werden gemeinsam in Workshops Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche sowie Ideen zur kreativen Gestaltung von begleitenden Angeboten rund ums Pferd entwickelt und ausprobiert, Projekte geplant, Projekte geplant sowie Sozialkompetenz und das kommunikative Know-how gestärkt. Der Partner Pferd wird dabei immer wieder mit einbezogen.

Weitere Infos zu Inhalten, Voraussetzungen, Kosten, Terminen und Anmeldung gibt es hier:

Ausschreibung und Anmeldung

RFV Wehdem-Oppendorf in Reiterrevue

Die Reiterrevue sucht Deutschlands besten Reitvereine und stellt diese in einem Porträt vor. Den Anfang machte jetzt in der April Ausgabe der RFV Wehdem-Oppendorf. Herausgestellt wurde er für die jährliche Inszenierung eines Disney-Klassikers in der Reithalle. Einstudiert wird das Stück jeweils im Sommer innerhalb einer Workshop-Woche. Das Projekt schweisst Klein und Groß zusammen und das schon seit 13 Jahren.

Den gesamten Text gibt es hier:

https://www.krfv-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2019/04/Reiterrevue-RFV-Wehdem-Oppendorf.pdf

Fritz Gödeke wird 90

Seinen 90. Geburtstag feiert am 1. März Fritz Gödeke aus Hüllhorst. Der passionierte Ausbilder, Turnierfachmann und große Pferdefreund war über 20 Jahre das Gesicht des Kreisreiterverbandes Minden-Lübbecke. Nach der Fusion der beiden Verbände Lübbecke und Minden 1978 übernahm Gödeke, der sich schon vorher unter Reitern und Pferdezüchtern einen Namen gemacht hatte, bis zum Jahr 2000 den Vorsitz.

Jedoch nicht nur im Kreisreiterverband hat der Hüllhorster die Geschicke des westfälischen Pferdesports entscheidend mitgeprägt. 1977 wurde Fritz Gödeke ins Präsidium des Pferdesportverbands Westfalen, damals noch Provinzialverband der Westfälischen Reit- und Fahrvereine, gewählt. Dort gründete er den Ausschuss Ausbildung und Leistungssport und gehörte zu den Entwicklern des Landesstützpunktsystems. Von 1978 bis 2004 war er Mitglied und seit 1980 stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Pferdeleistungsprüfungen Westfalen. 1979 wurde er zum Vize-Präsidenten des Verbandes gewählt und blieb dies bis in die 2000er Jahre. Weit über die Grenzen Westfalens hinaus machte sich Fritz Gödeke einen Namen als Richter. Zudem brachte er sich als Lehrgangsleiter und Ausbilder für Amateurausbilder ein und war Vorsitzender von Prüfungskommissionen für Ausbilder und Trainer. Für seine großen Verdienste um den Pferdesport wurde er unter anderem mit der Ehrennadel des Pferdesportverbandes Westfalen und im Jahr 2005 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold geehrt.

Text: Sonja Rohlfing mit FN und PV Westfalen.

Trainerfortbildung: Reiten – Beobachten – Unterrichten: Schwerpunkt Dressur

Dieser Seminartag verbindet eigenes Reiten und Unterrichtserteilung. Auch in der Unterrichtserteilung unerfahrene Reiter können teilnehmen.

Für nähere Informationen bitte den Flyer ansehen.
Termin: 3. März 2019 von 9-17 Uhr in Stemwede
Anmeldeschluss: 7. Februar 2019

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K+K-Cup Münster: Nicht platziert, aber tolles Mannschaftserlebnis

„Diesmal waren wir leider nicht so erfolgreich, da von Ausfällen geschädigt“, fasst die Kreisreiterverbandsvorsitzende Ute Fisser-Hülsmeier die Ergebnisse vom K+K-Cup in Münster zusammen. Beim „Westfalen-Tag“ in den Hallen Münsterland ermittelten jetzt die Kreis-Teams aus Westfalen ihre Besten in Dressur und Springen. Die Minden-Lübbecker Dressurreiter landeten im Wettkampf um die Landesmeisterschaft der Kreisverbände im hinteren Drittel.

Aufgestellt für die Prüfung auf M**-Niveau hatte die Kreis-Chefin Achim Ostermeyer (RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft), Franziska Bunge (RFV Espelkamp), Julia Kleffmann (RSG Holzhausen II). „Am Sonntag ist noch das Pferd von Julia Kleffmann ausgefallen, so dass ich einspringen musste“, berichtet Ute Fisser-Hülsmeier. „Mein Pferd ist in der Klasse aber noch sehr unerfahren“, merkt die Reiterin vom RFV Hille an. Sie erreichte auf Frida Gold 63,529 Prozent. Franziska Bunge und Frozen Daiquiri beendeten die Prüfung mit 64,118 Prozent. Bester Minden-Lübbecker Vertreter war Achim Ostermeyer. Er erreichte auf Barclay 66,912 Prozent und verpasste damit eine Einzelplatzierung nur knapp. „Alle unsere Reiter haben gut geritten, allerdings war die Konkurrenz in diesem Jahr sehr stark. Viele Bundeskaderreiter aus dem Junioren- und Junge-Reiter-Lager waren dabei und natürlich sehr gute Profis. Letztendlich war es sehr eng auf den Plätzen“, resümiert Fisser-Hülsmeier.

Die Minden-Lübbecker fanden sich am Ende auf Rang elf von 14 Teams wieder. Ute Fisser-Hülsmeier nimmt das gelassen. „Wir hatten einen tollen Tag und ein sehr gutes Mannschaftserlebnis“, erklärt sie und bedankt sich für die Unterstützung bei Trainer Rick Klaassen und den Sponsoren. Eine Springmannschaft entsandten die Minden-Lübbecker in diesem Jahr nicht nach Münster. Die infrage kommenden Reiter hatten entweder anderweitige Verpflichtungen oder die Pferde nicht fit. Sowohl im Springen als auch in der Dressur siegte beim „Westfalen-Tag“ der Kreisverband Steinfurt.


Bester Minden-Lübbecker: Achim Ostermeyer vom RV Herzog Wittekind-Oberbauerschaft verpasste auf Barclay eine Einzelplatzierung nur knapp. Das freut auch Carmen Schwier von Transportmulden Schwier und Trainer Rick Klaassen.